Immobilienmarkt Cottbus und Lausitz Anfang 2026 – Preise, Trends und Tipps
Veröffentlichung: 30. Dez. 2025
Der Jahresbeginn 2026 bringt frischen Wind auf dem Immobilienmarkt in Cottbus und den umliegenden Regionen Spree-Neiße, Forst, Spremberg und Drebkau. Immobilienmakler Cottbus und Experten beobachten eine gemischte Marktlage: In der Stadt Cottbus selbst bleibt die Nachfrage hoch, während das Umland noch mit vergleichsweise günstigen Preisen aufwartet. In diesem Beitrag fassen wir die aktuellen Entwicklungen der Immobilienpreise, die neue Chancen in der Lausitz-Region, Unterschiede zwischen Stadt und Umland sowie Tipps für Käufer, Verkäufer, Vermieter und Mieter zusammen.
Investitionen und neue Jobs: Aufschwung in Cottbus und Umgebung
Cottbus Immobilien verteuern sich wieder leicht: Zum Dezember 2025 lag der durchschnittliche Kaufpreis in Cottbus bei rund 2.220 € pro Quadratmeter. Eigentumswohnungen kosten im Schnitt etwa 2.178 €/m², Häuser ca. 2.413 €/m², mit Spitzenwerten über 4.000 € in Top-Lagen. Damit sind die Preise in 2025 erneut gestiegen (Wohnungen +4,9 % ggü. Vorjahr), nachdem der Markt sich 2023/24 kurzfristig abgekühlt hatte. Steigende Baukosten und Zinsen seit 2022 hatten viele Käufer zunächst abgeschreckt, doch scheint die Talfahrt der Preise beendet – die Marktdaten deuten auf eine Stabilisierung mit moderatem Aufwärtstrend hin.
Im Landkreis Spree-Neiße und den Kleinstädten der Lausitz bleibt Wohneigentum hingegen deutlich erschwinglicher. Hier liegen die Immobilienpreise Spree-Neiße teils 40–60 % unter dem Brandenburg-Schnitt. So kosteten Wohnungen im Kreis 2025 durchschnittlich nur etwa 1.562 €/m² – sogar 11 % weniger als im Vorjahr, da die Kaufnachfrage auf dem Land schwächer ist. Häuser in Spree-Neiße standen 2025 bei rund 1.987 €/m² und legten damit um +13 % zu – ein Zeichen, dass Eigenheime auf dem Land weiterhin gefragt sind. Zum Vergleich: In Forst (Lausitz) beträgt der mittlere Quadratmeterpreis nur ca. 1.224 €, in Drebkau etwa 1.439 €. Auch Immobilien in Spremberg oder Drebkau rangieren oft unter 1.500 €/m², also deutlich unter dem Niveau der Stadt Cottbus. Für Hauskäufer mit begrenztem Budget eröffnen sich hier Chancen, zumal in ländlichen Regionen Brandenburgs das Interesse an älteren Bestandsimmobilien überschaubar ist – Schnäppchen sind möglich.
Mietpreise ziehen derweil an: Cottbus gilt zwar weiterhin als vergleichsweise günstig im Bundesvergleich, doch die Mieten in Cottbus steigen bei Neuvermietungen inzwischen fast so rasant wie in Berlin. Der aktuelle Mietspiegel Cottbus 2025 weist im Durchschnitt etwa 7,43 € Kaltmiete pro m² aus. In einfachen Lagen zahlt man um 5,90 €/m², während in den beliebtesten Wohngegenden durchschnittlich 9,79 €/m² verlangt werden. Binnen eines Jahres 2024/25 sind die Angebotsmieten in guten Lagen um über +13 % gestiegen. Für große, moderne Wohnungen werden mittlerweile Spitzenpreise jenseits der 10 €/m² aufgerufen. Dieser Aufwärtstrend bei den Mieten spiegelt die verstärkte Nachfrage nach Wohnraum in der Stadt wider.
Hohe Nachfrage dank Strukturwandel – Neue Chancen in der Lausitz
Die gesamte Lausitz-Region befindet sich im Aufbruch. Fünf Jahre nach Beginn des staatlich geförderten Strukturwandels sind zahlreiche Zukunftsprojekte in Umsetzung. Cottbus als „Lausitzmetropole“ profitiert besonders von dieser Entwicklung: Experten erwarten hier sogar weiterhin steigende Immobilienpreise, angetrieben durch den prognostizierten Boom in der Region. Die Stadt steht vor einem historischen Wandel, der Cottbus zunehmend attraktiv macht. Zu den größten Impulsgebern zählen:
Neue Arbeitgeber und Infrastruktur: Seit 2022 entsteht in Cottbus ein hochmodernes ICE-Instandhaltungswerk der Deutschen Bahn, das bis 2026 fertiggestellt wird. Dort werden insgesamt rund 1.200 neue Arbeitsplätze geschaffen. Schon jetzt ziehen viele Fachkräfte und Azubis für dieses Großprojekt in die Stadt. Auch der Verkehrslandeplatz Cottbus/Neuhausen wurde 2025 ausgebaut und offiziell eröffnet – bessere Anbindung und neue Jobs erhöhen die Attraktivität der Region weiter.
Wissenschaft und Bildung: Die Brandenburgische Technische Universität BTU Cottbus–Senftenberg erweitert ihr Studienangebot stark, insbesondere mit internationalen Masterprogrammen in Zukunftsfeldern (z.B. Künstliche Intelligenz, Energietechnik). Zudem entsteht ab Wintersemester 2026/27 die Medizinische Universität Lausitz in Cottbus. Bereits ab 2026 sollen pro Semester 200 Medizinstudierende starten; perspektivisch werden etwa 1.300 neue Arbeitsplätze durch die Uniklinik geschaffen. Diese akademischen Projekte ziehen junge Menschen und hochqualifizierte Arbeitskräfte an – und alle brauchen Wohnraum.
Freizeit und Lebensqualität: Ein echtes Highlight ist der Cottbuser Ostsee – der größte künstliche See Deutschlands hat Ende 2024 seinen Zielwasserstand erreicht. Rund um den neuen See entstehen attraktive Wohnlagen und Tourismusprojekte. So wird z.B. im Wohnpark „Binnendüne“ bei Merzdorf, nur 500 m vom Ufer, ein neues Quartier mit Einfamilienhäusern, Doppelhäusern und Mehrgeschossern entwickelt. Für diese exklusive Lage wurde Anfang 2025 ein Bodenrichtwert von rund 200 €/m² festgesetzt – deutlich höher als der stadttypische Wert (Ø 130 €/m² in mittleren Lagen). Dies zeigt: Wohnen am Ostsee ist begehrt und dürfte mittelfristig die Preise im Cottbuser Norden weiter beflügeln.
All diese Entwicklungen sorgen für neue Chancen auf dem Immobilienmarkt. Die Lausitz hat sich vom strukturschwachen Kohlerevier zu einer aufholenden Region mit Zukunftspotential gewandelt. Immer mehr Projekte werden Realität, von Industrieanlagen über Bildungs- bis Wohnungsbauprojekte. Die Nachfrage nach Immobilien in Cottbus dürfte daher langfristig hoch bleiben. Die Stadt will im Zuge des Strukturwandels sogar wieder wachsen und plant vorausschauend große Wohnbauvorhaben: So ist im neuen Quartier „Stadtfeld“ der Bau von ca. 1.100 Wohnungen vorgesehen, um den Bedarf zu decken. Bereits 2025 startete der erste Spatenstich für 150 neue Wohnungen in der Cottbuser Innenstadt (Großprojekt der GWC an der Briesmannstraße), und weitere Bauträger investieren in Neubau und Sanierung. Diese Investitionen in Wohnraum senden positive Signale: Sie erhöhen das Angebot und eröffnen Käufern sowie Mietern mehr Auswahl – vom modernen Stadtdomizil bis zum familienfreundlichen Eigenheim am Stadtrand.
Stadt vs. Umland – Unterschiede bei Immobilien in Cottbus und Umgebung
Trotz der allgemeinen Aufbruchsstimmung zeigen sich deutliche Unterschiede zwischen dem Immobilienmarkt Cottbus und den umliegenden Gemeinden in Spree-Neiße (z.B. Forst, Spremberg, Drebkau):
Nachfrage und Angebot: In Cottbus-Stadt ist Wohnraum knapp. Wohnungen – insbesondere in zentralen Lagen oder Uninähe – sind heiß begehrt. Die Wohnungssuche in Cottbus gestaltet sich für viele schwierig, wie beispielsweise Studierende berichten. Steigende Einwohnerzahlen durch Studenten und neue Fachkräfte verschärfen den Wettbewerb um freie Wohnungen, was auch die Mietpreise treibt. Im Umland hingegen stehen nach wie vor zahlreiche Objekte leer. So verfügt etwa die Stadt Forst noch über freie Mietwohnungen zu günstigen Konditionen. Allerdings scheuen manche Wohnungssuchende bislang den Umzug ins Umland: Ein aktuelles Beispiel zeigt, dass trotz bezahlbarer Angebote und Leerstand in Forst die meisten neu ankommenden Studierenden doch lieber in Cottbus selbst wohnen wollen. Die Umland-Kommunen werben jedoch aktiv um Zuzügler – Guben etwa lockt mit „Mieten auf Probe“-Aktionen Neubrandenburger und sogar Berliner an.
Preisgefälle: Die Immobilienpreise im Umland liegen wie erwähnt deutlich unter Cottbus-Niveau. Ein Einfamilienhaus mit Garten bekommt man in Spremberg oder Drebkau oft für den Preis einer kleinen Stadtwohnung in Cottbus. Während zentral gelegene Cottbus Immobilien teils über 2.500 €/m² erreichen, findet man Immobilien in Spremberg, Forst & Co. vielfach im Bereich 1.200–1.600 €/m². Dieses Gefälle bietet Kaufchancen für Pendler oder alle, die ländliche Ruhe dem Stadttrubel vorziehen. Allerdings müssen Verkäufer im Umland oft längere Vermarktungszeiten einkalkulieren – die Zahl der Interessenten ist geringer als in der Stadt.
Mietmarkt: Auch bei Mieten zeigt sich die Schere. In Cottbus ziehen die Mieten an (siehe oben), wohingegen in kleineren Orten wie Forst oder Drebkau der Mietzins niedrig bleibt – teils deutlich unter 5 €/m² kalt in Altbauten. Für Vermieter im Umland bedeutet das: Ohne umfangreiche Modernisierung oder besondere Lage sind nur moderate Mieten erzielbar, und Leerstände können länger dauern. Auf der anderen Seite profitieren Mieter mit schmalem Budget von diesen günstigen Angeboten auf dem Land. Wer mobil ist und z.B. in Cottbus arbeitet, kann durch eine Wohnung in einer Nachbarkommune Kosten sparen.
Fazit: Cottbus als Oberzentrum der Lausitz erlebt einen Aufschwung mit steigenden Preisen und knapper werdendem Wohnraum, während das Umland (Immobilien Spree-Neiße) noch relativer Käufer- und Mietermarkt ist. Diese Unterschiede machen eine lokal angepasste Strategie beim Immobilienkauf oder -verkauf wichtig – hier kann ein erfahrener Immobilienmakler in Forst, Spremberg & Umgebung mit Marktkenntnis helfen, die richtigen Entscheidungen zu treffen.
Tipps für Käufer, Verkäufer, Vermieter und Mieter
Ob Sie ein Haus kaufen in Cottbus, Ihre Wohnung verkaufen oder eine Wohnung mieten in Cottbus – die aktuelle Marktlage erfordert kluges Vorgehen. Hier sind einige Tipps für Eigentümer und Suchende in der Region:
Tipp für Kaufinteressenten: Prüfen Sie Finanzierung und Alternativen sorgfältig. Die Bauzinsen liegen Anfang 2026 mit ca. 3,5 % zwar immer noch höher als vor 2022, aber sie sind vom Zwischenhoch über 4 % wieder leicht gesunken. Nutzen Sie diese Entlastung und sichern Sie sich möglichst früh ein Finanzierungsangebot, da Banken weiterhin streng prüfen. Wenn Sie in Cottbus kein passendes Angebot finden, schauen Sie ins Umland: Dort gibt es günstige Häuser – oft ältere Immobilien mit Renovierungsbedarf, die jedoch mit etwas Eigenleistung zum Schnäppchen werden können. Junge Familien können so im Grünen fündig werden, anstatt Kompromisse bei teuren Stadtwohnungen einzugehen. Wer eine Wohnung in Cottbus kaufen möchte, sollte auf Lage und Energieeffizienz achten – diese Faktoren bleiben wertstabil. Und bedenken Sie: Die Region boomt, ein jetzt gekaufter Cottbus Immobilien könnte mit dem weiteren Aufwärtstrend an Wert gewinnen.
Tipp für Verkäufer/Eigentümer: Auch 2026 finden sich Käufer in Cottbus – allerdings sind diese preissensibler geworden. Setzen Sie daher auf eine realistische Preisfindung. Eine professionelle Immobilienbewertung hilft, den aktuellen Marktwert Ihres Objekts zu ermitteln und weder zu niedrig noch zu hoch anzusetzen. Berücksichtigen Sie die neuen Konkurrenzangebote: Neubauwohnungen mit modernem Standard ziehen viele Käufer an. Wenn Sie z.B. ein älteres Haus in Spremberg oder Forst verkaufen, heben Sie dessen Vorteile hervor (z.B. großes Grundstück, ruhige Lage) und bringen Sie die Immobilie auf Vordermann, um sie attraktiver zu machen. Immobilienmakler Spremberg/Forst kennen die lokalen Kaufinteressenten und unterstützen bei der Vermarktung – von hochwertiger Präsentation bis zu Verhandlungen. Jetzt zu verkaufen kann sinnvoll sein, da die Nachfrage nach Häusern stabil ist und die Preise in vielen Segmenten wieder steigen. Nutzen Sie außerdem den Strukturwandel-Bonus: Die positive Stimmung in der Lausitz lässt viele zuversichtlich in die Zukunft blicken, was Käufe begünstigt.
Tipp für Vermieter: Wohnung mieten in Cottbus – viele Interessenten sind aktuell auf der Suche. Als Vermieter können Sie von der erhöhten Nachfrage profitieren, indem Sie Ihre Wohnung ansprechend anbieten. Achten Sie auf eine zeitgemäße Ausstattung (z.B. schnelles Internet, ggf. teilmöbliert für Studenten/Projektmitarbeiter). Prüfen Sie eine Mietanpassung bei Neuvermietung, aber halten Sie sich an den Mietspiegel, um fair und rechtssicher zu bleiben. In beliebten Vierteln Cottbus’ sind höhere Mieten erzielbar, jedoch sollten diese marktgerecht begründet sein. Ein Makler kann helfen, verlässliche Mieter zu finden und den optimalen Mietpreis zu ermitteln. Wenn Sie im Umland vermieten (z.B. in Drebkau oder Forst), überlegen Sie, wie Sie Stadt-Pendler anziehen können – z.B. mit Renovierungszuschüssen oder Stellplatzangeboten. Denn auch im Speckgürtel werden mit dem Aufschwung mehr Mieter suchen, die ruhig wohnen und pendeln möchten.
Tipp für Mieter: Beginnen Sie Ihre Wohnungssuche in Cottbus frühzeitig. Durch den Zuzug und viele Studierende ist der Wettbewerb um schöne Wohnungen groß. Nutzen Sie lokale Plattformen, Zeitungsannoncen und Wohnungsbaugesellschaften. Haben Sie einen längeren Atem: eventuell müssen Sie einige Kompromisse eingehen (bei Lage oder Ausstattung). Schauen Sie sich auch das Umland an – mit einem Auto oder guter Bahnverbindung kann z.B. eine Wohnung in Spree-Neiße (Spremberg, Kolkwitz etc.) eine günstige Alternative sein. Kalkulieren Sie aber Fahrzeiten und Kosten. Falls Sie neu in der Region sind (z.B. als Mitarbeiter der neuen ICE-Werke oder Studierender), kann ein kurzer Zwischenmietvertrag oder Wohnen auf Zeit helfen, die Gegend kennenzulernen. Und zögern Sie nicht, sich bei der Wohnungssuche beraten zu lassen – ein Immobilienmakler Cottbus kann Ihnen passende Angebote aus ihrem Portfolio zeigen, die privat vielleicht gar nicht inseriert sind.
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Egal ob Verkauf, Vermietung, Bewertung oder Beratung – unser Team steht Ihnen in Cottbus, Spree-Neiße und Umgebung mit Expertise zur Seite. Die Immobilienwelt der Lausitz befindet sich im Wandel – wir als lokale Immobilienmakler helfen Ihnen, daraus Ihr persönliches Vorteilspaket zu schnüren. Kontaktieren Sie uns noch heute, um von unserer Marktkenntnis zu profitieren. Wir beraten Eigentümer, Käufer, Vermieter und Mieter individuell und begleiten Sie Schritt für Schritt bei Ihrem Vorhaben.
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